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Der Raum als Funktion einer Hülle um den menschlichen Körper, der Körper ein Gefäss der persönlichen Gedanken und Gefühle. Ein kleinerer Kosmos entsteht durch Malerei und Installation, ein Hineinschauen und Reflektieren einer individuellen Welt. Der Betrachter wird durch das Zusammenspiel der leuchten- den Farben und klaren Flächen – im Kontrast zu den kalten, zusammenfallenden Fabrikmauern - in eine traumähnliche Landschaft versetzt.

Diese Wände sprechen von den äusseren und innerlichen Einflüssen und den daraus entstandenen Widersprüchen. Ein ständiger Zustand der Verneinung und Akzeptanz dessen, wer wir sind und was wir sein wollen. Gedanken, die auf Idealen und sozial festgelegten Mustern beruhen, die uns von dem Verständnis dessen, wer wir wirklich sind, entfernen.