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Das Leben zerrt, die Welt verlangt. Momente in denen wir uns selber verlieren. Augenblicke, in denen wir neben uns stehen. 

Wir erkennen uns nicht mehr, verlieren die Orientierung. Ein stiller, einsamer Kampf mit sich und dem Leben, welches mit unseren Gefühlen interagiert. Ein Empfinden von Dumpfheit und Leere. Ein Bedürfnis sich all den Ängsten und Fragen nicht mehr zu stellen. Eine wohltuende Flucht vor sich selber. Das Leben nur noch sichtbar durch Nebel. Ein Versinken in uns, ein Entschweben von uns. Eine Unzulänglichkeit, die einem unverletzbar macht. Ein bittersüsses Entkommen aus der Welt.  

Zwei Gemälde, gemalt mit Öl und Acryl auf Leinwand.